SPITZENLEISTUNG BEI BEWERTUNG UND
INSTANDSETZUNG
VON KOMPENSATOREN
FALLBEISPIEL
Fallbeispiel

BEWERTUNG UND INSTANDSETZUNG
EINES KOMPENSATORS
SPART KOSTEN

Stahlwerk

Deutschland

EJMA

Bei einem deutschen Stahlwerk und langjährigen Kunden führte Belman eine Bewertung und anschließende Instandsetzung eines DN-3000-Heißwindkompensators durch. Der Kompensator hatte zwar das Ende seiner Lebensdauer erreicht, aber manche Bauteile befanden sich noch in einem akzeptablen Zustand. Durch die Instandsetzung verlängerte Belman für den Kunden die Lebensdauer des Kompensators. Diese Lösung unterstützte die Ziele des Kunden, Schrott zu vermeiden und ressourcensparendere, umweltfreundlichere Lösungen zu nutzen.

 

PROBLEMATIK DES KUNDEN
Der Kunde stellte fest, dass die Lebensdauer eines seiner Heißwindkompensatoren dem zuging. Durch umsichtiges Handeln und eine rechtzeitige, sorgfältige Überprüfung – insbesondere angesichts der anspruchsvollen Betriebsbedingungen – konnte der Kunde das Problem vor einem kritischen Ausfall beheben. Anstatt den gesamten Kompensator sofort durch einen komplett neuen zu ersetzen, wollte der Kunde prüfen, ob dieser instand gesetzt und dabei ein möglichst großer Teil der Komponenten wiederverwendet werden konnte. Ziel war es, den anfallenden Schrott zu minimieren, den Gesamtverbrauch zu reduzieren und eine nachhaltigere und kostengünstigere Lösung zu erreichen – ohne Abstriche an der Sicherheit, der Zuverlässigkeit oder der Einhaltung geltender Normen.

Der Kunde kannte bereits die Fähigkeiten von Belman im Umgang mit großen und komplexen Kompensatoren sowie den hervorragenden Ruf des Unternehmens hinsichtlich hochwertiger Bauteile, umfassender Erfahrung und handwerklicher Qualität. Angesichts seiner umfassenden Erfahrung in der Überholung und Instandsetzung von Kompensatoren und seiner fundierten technischen Kenntnisse über Verschleißmechanismen und Lebensdauerverlängerung war Belman eine naheliegende Wahl für die Durchführung der Bewertung und Instandsetzung.

 

BELMAN-LÖSUNG

Bewertung und Instandsetzung des Kompensators

Der Kunde demontierte den Kompensator vor Ort und entfernte die feuerfeste Auskleidung. Dann wurde der Kompensator zum Sandstrahlen an einen Unterlieferanten und anschließend an Belman versandt. In den Betriebsstätten von Belman wurde der Kompensator vollständig zerlegt und dahingehend umfassend technisch bewertet, welche Teile wiederverwendet und welche ersetzt werden sollten.

Die Innenbauteile – insbesondere die Bälge und die Innenleitrohrkonstruktion – waren über die zulässigen Grenzen hinaus verschlissen und wurden daher zum Austausch vorgesehen. Dagegen befanden sich die Außenbauteile in akzeptablem Zustand. Sie wurden durch Sandstrahlen und Oberflächenbehandlung instand gesetzt und konnten in der Endmontage wiederverwendet werden. Belman legte ein vollständiges Angebot vor und begann vereinbarungsgemäß mit den Instandsetzungsarbeiten am Kompensator. Während der Demontage wurde alles sorgfältig vermessen, geprüft, analysiert und bewertet. Dieses Vorgehen stellte sicher, dass der endgültig instand gesetzte Kompensator mit dem bestehenden System und den betrieblichen Anforderungen kompatibel blieb. Aufgrund dieser Erkenntnisse entwickelte und realisierte Belman eine Instandsetzungslösung, die den Austausch kritischer und die Instandsetzung wiederverwendbarer Bauteile vorsah. Während des gesamten Prozesses achtete Belman sorgfältig darauf, dass alle Schnittstellen, Nennweiten und funktionalen Eigenschaften mit der ursprünglichen Auslegung übereinstimmten.

Bei der Instandsetzung spielte die Werkstoffwahl eine wichtige Rolle. Da der ursprüngliche Kompensator zuverlässig funktioniert hatte, sollten für die neuen Teile (Bälge, Innenleitrohre und dergleichen) die gleichen Werkstoffe verwendet wurden. Belman führte daher positive Werkstoffidentifikationen (PMI, Positive Material Identification) dieser bestehenden Bauteile durch, welche die Werkstoffgüten bestimmten und sicherstellten, dass neu gefertigte Teile den ursprünglichen Vorgaben entsprachen. Mit dem Kunden wurde jedoch vereinbart, den Werkstoff der Bälge auf 1.4835 (253 MA) zu ändern.

 

Von Linsen-Bälgen mit einer Welle zu Bälgen mit vier Wellen

Der ursprüngliche Kompensator hatte Bälge mit einer Welle (Linse). Als wirtschaftlichere und flexiblere Lösung schlug Belman vor, diese durch Bälge mit mehreren Wellen zu ersetzen. Mit dieser neuen Balg-Auslegung verfügt der instand gesetzte Kompensator nun über zwei Bälge mit jeweils vier Wellen. Der alte Kompensator hatte hingegen zwei Bälge mit jeweils einer Welle. Spezielle Berechnungen stellten sicher, dass der Kunde eine Lösung mit derselben Bewegungsaufnahme wie beim ursprünglichen Kompensator erhielt und alles maßlich wie vorgesehen passte. Belman passte die Lösung außerdem an unsere Schweißanweisungen (WPS) an.

 

Spezialtransport des Kompensators

Nach abgeschlossener Instandsetzung brachte Belman den Kompensator zum erneuten Einbau ins Stahlwerk zurück. Belman organisierte den Transport. Wegen der großen Nennweite des Kompensators war ein Spezialtransport erforderlich. Der Acht-Tonnen-Kompensator wurde auf einem Tieflader transportiert, horizontal auf der Ladefläche positioniert und sicher befestigt. Bevor der Kompensator an Belman gesendet wurde, hatte der Kunde die feuerfeste Auskleidung entfernt. Nach Erhalt des instand gesetzten Kompensators bringt der Kunde die feuerfeste Auskleidung selbst wieder an und baut den Kompensator dann in der Winderhitzeranlage ein.

 

Was war der Lieferumfang von Belman bei dieser Kompensator-Instandsetzung?

  •  Demontage des Kompensators (Abtrennen der alten Innenleitrohre und Bälge sowie Anfertigen, Schärfen und Ausbessern der Schnittkanten)
  • Auslegung und Fertigung neuer Bälge und der Innenleitrohrkonstruktion
  • Sandstrahlen und Lackieren von Kohlenstoffstahlbauteilen
  • Zusammenbau des Kompensators
  • Anbringen von Isolierung und Dichtungen
  • Dichtheits- und Sichtprüfung
  • Organisation des Rücktransports des Kompensators an den Kunden

 

Belman – äußerst erfahren in der Kompensator-Instandsetzung

Seine umfassende Erfahrung mit Kompensator-Instandsetzungsprojekten seit 1994 macht Belman zur ersten Wahl für Kompensator-Überholungen. Eine beeindruckende Erfolgsbilanz garantiert den Kunden die richtigen Lösungen zu vernünftigen Kosten und innerhalb des gewünschten oder vereinbarten Zeitrahmens. Anhand seines umfassenden Fachwissens kann Belman genau beurteilen, welche Teile ersetzt werden müssen und welche instand gesetzt und wiederverwendet werden können. Wir bieten unseren Kunden eine bedarfsorientierte Beratung, bei der wir auch in zeitlicher und finanzieller Hinsicht die für sie bestmögliche Lösung ermitteln. Belman setzt nicht nur ursprünglich selbst gefertigte Kompensatoren instand, sondern auch Kompensatoren anderer Marken.